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Warte noch!


Oh Glück, verlass mich nicht, oh Glück,
nicht wieder, wart nur noch ein Stück.
Musst ich doch warten ewiglich auf den Moment,
der wie im Fluge nun verrennt.

Ist lange her, nicht wahr, das letzte Mal,
dacht schon, ich wär nie wieder deine Wahl.
Trenn uns noch nicht, bleib noch ein Weilchen,
lässt Blüten blühn in mir, wie Veilchen.

Was wird denn sein, wenn du wirst gehen,
werd ich dich jemals wieder sehen?
Die Trist ertrag ich lange noch,
wenn ich nur wüsst du kommest doch.

Was bitt ich bloß, des Lebens Schmuck,
will dich nicht setzen unter Druck.
Werd warten auf dein wieder kommen,
geduldig, genügsam, wie die frommen.

Hast meinem Leben stets beschert,
Momente die man sich begehrt.
Dein Abschied sei mir mir nicht fatal,
werd mich freun auf nächstes Mal.


 - Thomas Ogno, 2007


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Die Kupferstatue


Ich liebe dich,
und du liebst mich.
Seit Tagen wir dies tun,
ja schon seit Wochen nun.

Dies ist der Liebe erster Akt,
welch endet vielleicht mit dem Pakt,
geschrieben oder ungeschrieben,
auf das wir länger z'amme blieben.

Ein Leben ohne dich,
ist schließlich jetzt für mich,
Unvorstellbar geworden,
fast würd ich eher morden.

Doch kommen wird der Tag,
der von uns mehr verlangen mag,
als Gefühl der Schmetterlinge,
welchs mit den Zeiten doch abklinge.

Was dann übrig bleibt wenn Zeit,
der Statue entfernt das samtene Kleid,
muß aufgebaut sein grundsolide,
auf unserer einander Liebe.

Grünspan wirds mit Zeit benetzen,
dies Statue auf welch sich Tauben setzen,
drum will ich's stetig putzen,
und niemals sie abnutzen.

Und bevor einer von uns denkt,
dass Langeweile ihn befängt,
beim Anblick dieses ewig Gleichen,
soll allein das putzen noch nicht reichen.

Täglich neu erfinden will ich's,
ein nie vollendet Kunstwerk nenn sich's,
Und vielleicht herum ich damit schlage,
mich bis ans Ende uns'rer Tage.

Auf das wir entweder in Frieden scheiden,
mit vollendet Kunstwerk von uns beiden,
welch's gefertigt sein wird ohne Groll,
und nicht vergessen werden soll,

Oder wir hinterlassen Welt,
etwas das ewig steht und niemals fällt,
ein Meisterwerke unvollendet,
so wunderschön, es jeden blendet.


 - Thomas Ogno, 2007


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Erdenrundes Regenbogen


Nur ein Gefühl, das all erschüttert,
von Armut oder Krieg verbittert,
oder Zivilisations verzogen,
die Liebe ists, zieht einen Bogen,
von der Welt der psychisch kranken,
bis jene die ums Leben ranken.

Die einen sind zum Glück erkoren,
doch Mensch ist nicht zum Glück geboren,
noch weniger zum Leiden dessen,
Wanderer oft werdn vergessen.

Auch wollen manch ihr Dasein geben,
andere um jed' Preis leben.
Doch gegeben sei uns allen,
ob wir drin aufsteign oder fallen,
das unvergleichlich Glück und Leid,
egal der Umständ, Ort und Zeit,
der Liebe köngliches Spiel,
uns Bauern die sonst habn nicht viel.


 - Thomas Ogno, 2007


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Im Bann der Nacht


Ich hab an dich gedacht,
wie so oft in meiner Nacht.
Wo du jetzt bist, frag ich mich da,
wies dir wohl geht, ich hoffe ja,
es geht dir gut und irgendwie,
fühl ich es dann fast wie Magie,
wieviel auch Zeit vergehen mag,
da ich dir einmal so erlag,
sich nichts mehr daran ändern kann,
dass ich werd ewig sein in deinem Bann.


 - Thomas Ogno, 2007


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Sockel, weißer Stein


Sonne, Mond und Sterne,
werden oftmals gerne,
zur Lieb Erklärung rangezogen,
doch klingt das oftmals zu verlogen.

Die Lieb, was mag sie sein,
vielleicht ein Sockel, weißer Stein,
auf den du stellst Beziehung dann,
zu Kind, zu Freund, Frau oder Mann.

Und sollt sie sich dem Stein entledigen,
und ihn dabei nicht sehr beschädigen,
so soll er noch stehn ewig hier,
als Denkmal an die Liebe dir.


 - Thomas Ogno, 2007


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Hart aber herzlich


Schlag mich, beiß mich, lass michs spüren,
in welche Sphären mich kannst führen.
Gib mir Namen, die von Tieren,
lass mich krappeln auf all vieren.

Mach Sachen, die noch nie wer nannte,
an Orten die ich so nicht kannte.
Mach mit mir was du auch willst,
solang du meine Lust nur stillst.

Spreng Grenzen dessen ich empfinde,
dass ich mich auf dem Bette winde.
Erfinderisch sollst du mir sein,
und auf Erlösung folge Pein. 

Zeig mir den Himmel voller Geigen,
den voll Liebe lass uns meiden.
Lass hin und her uns schwitzend welzen,
auf das uns'r Körper sich verschmelzen.


 - Thomas Ogno, 2007


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Hat dich die Sonn erkoren?


Glaubst die Sonn hat dich erkoren,
glaubst du hast die Sonn verloren.
Was du nicht begreifst,
ist dass die Sonn nur gleist.

Sie scheint wegen millionen Strahlen,
von dessen jeder einzlne kann malen,
ein Lächeln auf dein Gesicht,
dass du nie mehr vergisst.

Aus hundert Farben besteht das Licht,
doch alle Farben passen nicht.
Der Himmel blau am Tage streut,
man sich über jeds blaue freut.

Doch am Morgen, Abend Horizont,
Oftmal wechselt Farben Front.
Mit Zeiten ändern sich Gefühle,
drum einmal dies, dann das gefiele.

Nicht jeder passt zu jedem gleich,
Doch ist die Auswahl trotzdem reich.
reich genug nie zu verzagen,
musst nicht nach dem pefrektem jagen.

Dein Herz nicht alleine einem binde,
lass Platz falls man noch mehre finde.
Doch behüte jeden Herzens-Platz,
einmal vergeben wie nen Schatz.

Vergiss bloß eines nie,
gibt nicht die eine Sonne die,
unersetzbar ist auf dieser Welt der Mühen,
gibt tausend Strahlen, welch alle unvergleichbar glühen.


 - Thomas Ogno, 2007


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Ohne Title (Gedicht Nr. 7)


Hab mein Herz im Kopfe sitzen,
und nicht im Bauche, wos tut blitzen.
Wenn ich jemanden kennen lern,
dann ists von echter Lieb noch fern.

Würd Leben geben und noch mehr,
wo sitzen tut, Neuronen Heer.
Denn dort mein Herz schätzt Menschen ein,
und Fremder wird zum Engelein.

Fürs Engelein brauchst nicht mehr denken,
würd alles tun und alles schenken.
Die Schmetterlinge in den Därmen,
die reichen nicht, das wirst noch lernen.

Wahre Liebe kommt vom Kopfe,
und Steine höln tut stetig Tropfe.
Drum lieb mit Herzen ohn' Datierung,
doch denke nach, um sein Platzierung.


 - Thomas Ogno, 2007


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