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Die Katzen


Tief Nachts,
wenn die Menschen schlafen,
sitzen die Katzen,
in jedem Haus und jedem Stock,
auf den offenen Fenstern der Wohnungen,
und feiern gemeinsam,
ihre Herrschaft über alle Gassen.



 - Thomas Ogno, 2007


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Du


Spürst du das?
Das ist der Hass!
Der Hass auf was?
Der Hass auf
    dich


 - Thomas Ogno, 2007


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Förstner, Richter und Dichter


Wer pflanzt Fichten,
der tut sichten,
unserer Natura Umwelt,
auf dass sie nicht verfällt.

Wer tut richten,
der tut schlichten,
oftmals Streit,
welch brachte Leid.

wer tut dichten,
der tut lichten,
den grauen Regen,
von des Leben.


 - Thomas Ogno, 2007


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Obdach, fertig, los


Als ich rannte,
ich mir bannte,
eine Schneise,
um die Reise,
fort zu setzen,
weil mich hetzen,
tun die Hunde,
die im Bunde,
mich jetzt jagen,
weil ich tats wagen,
sie zu fragen,
ob es wohl geht,
man sich bewegt,
von diesem Orte,
wo ich horte,
meine Sachen,
die bewachen,
ich dort tu,
und auch die Ruh,
ich dort drin friste,
in der Kiste,
die dort steht,
wo andrer geht.


 - Thomas Ogno, 2007


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Die Lauer


Es war Gedanke,
der mich spannte,
und weswegen,
ich mit Degen,
auf die Dauer,
lieg auf Lauer.


 - Thomas Ogno, 2007


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Die Flucht


Wärend raurer,
wird die Mauer,
auf der ich klettre,
in die nette,
Freiheit raus,
aus diesem Haus,
das trennt von Spreu,
uns trostlos Heu,
ich schon spür,
der Fluchtes Kür.


 - Thomas Ogno, 2007


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Raben laben


Lustig laben,
könn' sich Raben,
an den Gaben,
die dort lagen,
wenn sies wagen,
ohn' zu fragen,
sich zu laben,
an den Gaben.


 - Thomas Ogno, 2007


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Verpass


Kennt ihr das,
wenn ihr fragt "was?",
"was war denn das?",
das war Verpass.


 - Thomas Ogno, 2007


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