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Des Teufels Tanz


Leere in dir,
Leere um dich,
Wie sie füllen?
Wie was fühlen?

Ein lebender Toter,
umgeben von Nichts.
Wartend aufs Messer scharf,
das ja doch nicht kommen darf.

Warum kein eigen Ende dieser Sorgen?
Frag dein Morgen, frag es morgen,
Versuch dem Glücke nicht zu drohen,
vielleicht bist morgen Mutes frohen.

Wenn keine Antwort vom jenen Morgen das ihr fragt,
und fünf vor Zwölf nun Zwölfe schlagt?
Dann warte nochmal fünf Minuten,
denn kommen werden dir die guten.

Wennst vom Leben müde drückest dich,
wirst nie mehr seien traurig oder glücklich,
dann bist erlöst von deiner Qual,
must nicht mehr wandern durch ein Tal.

Was ist besser als Freude und Kummer?
Das Nichts ists wohl, der ewige Schlummer.
Das Ungefühl, die Gleichgültigkeit.
Doch sag was bietet dir die Ewigkeit?

Das Danach mag sein das Paradies.
Das Leben selbst, es ist Verdrieß.
Lieber grausam in der Hölle leben,
als im Himmel ewig Schlafe geben?

Der Teufel ist dein Herrscher hier,
Dein Gott ist unbekannte mir.
Willst feige dich im Nichts verschanzen,
oder doch lieber mit Teufel tanzen?

Dann tanze wild und tanz geschwind,
Tanz als wärst du ewig Kind.
Kannst dein Leben auch nicht befrei'n,
zeig dem Teufel, was es heißt, ein Mensch zu sein.


 - Thomas Ogno, 2007


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