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Jeschua Hintergrund-Informationen zum Gedicht


Warum hast du mich verlassen,
schallte es durch Jerusalem's Gassen.
Es waren deine letzten Worte,
an jenem unheilvollen, deines Todes, Orte.

Sag mir, hast du da erkannt,
dass nichts größeres dahinter stand?
Wurdest du erst da gewahr,
dass kein Erlösung waret nah?

Besessenheit warst du verfallen,
hast Gottes Reich verkündet allen.
Doch keiner dachte auch nur dran,
dir zu helfen in dein'm Wahn.

Stattdessen folgten Tor' dem Tor in dir,
sag wer war der größ're hier?
Und währendst musstest mit dir selber ringen.
wollten and're dich zum schweigen bringen,

Für viele warst du Herr und Meister,
doch in dir quälten dich die Geister,
Keiner der dir helfen wollte,
wenn nur das Himmelsreich doch kommen sollte.

Sie trieben dich aufs Kreuz hinauf,
sie alle nahmen das in kauf.
So töteten sie dich mit Glauben,
mit Glauben und mit Friedenstauben.

So warst gemordet zweimal dreiste.
am Kreuze erst und dann im Geiste.
Sie legten Worte dir in' Mund,
so machten sie ihrn' Glauben kund.

Ihren Glauben und ihr Denken,
auch Macht wollten sie nicht verschenken.
Sie töteten dich zweimal gar,
zuerst am Kreuz, dann am Altar.

Bis heute lassen sie dich sterben,
jede Erinnerung an dich verderben.
Wer du einst warst, den gibts nicht mehr,
geplagt von Wahn und Geistern sehr.


 - Thomas Ogno, 2007


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