Wenn sie von außerhalb auf diese Seite gekommen sind, klicken sie hier um zur Startseite der Künstlerwebseite von Thomas Ogno zu kommen.


Gedicht als Text herunterladen ; Fenster schließen


Das Leben grinst


Die Augen weit,
keiner schreit,
alles ist so surreal,
kein' Musik, wirkt ganz banal.
du stehst noch da, total benommen,
was ist geschehn, wie ists gekommen?

Du blickst dich um,
kommst vor dir dumm,
begreifst doch nicht,
die ganze G'schicht.

Berichtet hat man sowas dir,
doch vorstellen konntest dir's nie hier.
Im Fernsehn hast du's oft gesehn,
doch nun ist es auch dir gescheh'n?

Gerade noch war alles klar,
bevor es so wie nun lag dar.
Doch nun bist du ganz ohne Warnung,
gerissen worden aus des Leben's friedlich Tarnung.

Ein Bild vom Leben hattest du,
das hier, das passt nicht dazu,
und nun findest dich nicht mehr z'recht,
in dieser Welt, was ist gerecht?

Das anderen sowas passiert,
das war dir klar und hast kapiert,
aber nicht dir, doch nicht dir selbst,
obst's jetzt noch für unmöglich hältst?

Der Schock gibt langsam Sinne frei,
nun hörst du auch erstes Geschrei.
ein Schleier lichtet sich vor deinen Augen,
du weißt es ist kein Traum, doch sollst du's glauben?

Das Leben dir gehässig grinst,
ins Angesicht und du beginnst,
zu versteh'n, es war schon immer,
da und so und oft noch schlimmer,
hinter seines Glücke's Flimmer,
und jemals anders wird es nimmer.


 - Thomas Ogno, 2007


zum Anfang ; Fenster schließen


Bei Fragen, Lob, Kritik, Anregungen usw. bitte Email an: ogno@ogno.at