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Ewig Leben!


Stell dir vor, ich wäre Feh
hast mich befreit aus Kanne Tee.
Nun hättest einen Wunsche frei,
was wäre der, ihn ganz laut schrei.

Ewig Leben!
Welch ein Segen!
Niemals sterben,
nie verderben.

Du Naiver Narr!
Weiter mir erspar,
noch ein Wort aus dein'm Munde,
welch dummen Wunsch du tatest kunde.

Bist du schon ewig hier?
Die Ewigkeit gehört nicht dir,
Sie ist Besitz der Zeit,
von der dir steht begrenzt bereit.

Unvorstellbar wär das Leid,
das mit sich bringt die Ewigkeit.
Kannst Ewig du doch nicht ermessen,
du wärest ewiglich besessen.

Unter endlos Zeit,
auch dein Verstande leid.
Kannst du das begreifen?
selbst halbe Zeit würdst nie erreichen.

Jedes einzelne Versprechen,
müsstest mit der Zeit du brechen,
denn in Unendlichkeit,
selbst sich die Parallele schneid'.

Selbst der Liebe rührigst Gschicht,
würd durch die Ewigkeit vernicht. 
auch Romeo und Julia,
würden sich trennen, wärens noch da.

Wir, die ewig Liebe schworen,
sind nicht zur Ewigkeit erkoren,
das Ewig kann an allem sägen,
drum Liebe würd nie ewig leben.

Doch Liebe will ich nie verraten,
drum will ich auf den Tode warten,
auf das er kommt, wann ich soll gehn,
und meine Lieb ich mit mir nehm.

Der Tode kommt zu uns fatal,
und er des endlos Lebens Qual,
zu unserm Glücke uns erspart,
drum mache mit die letzte Fahrt.


 - Thomas Ogno, 2007


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