Wenn sie von außerhalb auf diese Seite gekommen sind, klicken sie hier um zur Startseite der Künstlerwebseite von Thomas Ogno zu kommen.


Gedicht als Text herunterladen ; Fenster schließen


Edie Hintergrund-Informationen zum Gedicht


Edie, Warhols erster Schatz,
kannst du mich hörn, am Himmels Platz?
Du Muse, wer dich nicht tut kennen,
dem will ich jetzt dein Namen nennen.

Selbst wenn sie dich bisher nicht kannten,
so doch in ihren Herzen brannten,
deine Feuer, wild und herrlich,
doch wissen sie von dir nur spärlich.

Du wurdest schon so oft gedichtet,
und eben so oft schon gerichtet.
Und warst auch unberechenbar,
du warst ein Himmel, sternenklar.

Dein Leben war gleich einem Knalle,
ein Vermächtnis an uns alle,
dein Echo in der Lebens Halle,
auf ewig deiner würdig schalle.

Du Schönheit deren Glanze strahlet,
zu hell für einen einzlnen waret,
dein Inneres doch so sehr gleißte,
dass selbst darunter litt dein Geiste.

Respekt du uns hast eingeflöst,
ein Rätsel warst du ungelöst,
wo jedem überkam die Lust,
doch Tod entschied, dasst gehen musst.

Du warst zu gut für diese Welt,
und im Gegensatz zu Hund der bellt,
bissest auch schon manchmal zu,
du Femme-Fatales Wunder du.

Du Schönheit welche eigen sinnte,
deiner Launen innren Kinde,
warum nur musstest zerspring' in Scherben,
und dich selbst führ'n ins Verderben.

Ciao Manhattan, Ciao Baby,
gestorben ist die Phantasie,
im Nimmerland seist auferstiegen,
wo selbst gefallne Engel fliegen.

Edie, du erster Star von allen,
endlos bist du am End gefallen,
gelandet bist du nirgendwo,
die Welt, das Leben, misst dich so.


 - Thomas Ogno, 2007


zum Anfang ; Fenster schließen


Bei Fragen, Lob, Kritik, Anregungen usw. bitte Email an: ogno@ogno.at