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Ebenen


Der Irrsinn, hat er dich erfasst,
ist er unterträglich Last.
Realität schon immer war,
subjektiv und unnahrbar.

Doch sollt der Wahnsinn dich erfassen,
wirst vom Konsenz du der Massen,
weggetrieben, auf solch Ebnen,
wo nur du, sonst keine leben.

ungewohnte Wahrnehmung,
Unverständnis und Beklemmung,
bringt Verzweiflung aussichtslos,
wie Schiffsbrüchig auf einem Floß.

Du weißt, durchhalten kannst nicht ewig,
in deinem Gott verdammten Käfig,
der dich wegsperrt in deiner selbst,
dem du auch kämpfend doch verfällst.

Dem Kampfe kannst du nicht entrinnen,
Zeit zu gehen, zeit zu springen.
Du willst es nur um Ruh zu haben,
von des eignen Iches Klagen.

Doch warte noch, nur kurze Zeit.
Gibt Hilfe oft, wär dir bereit.
Willst du denn aus dem Leben scheiden,
und dabei jed' Chance meiden?

Wenns doch nicht hilft, warst noch so standhaft
bei dir bleibt der Irrsinn krampfhaft,
kannst dann noch das Dasein wählen,
oder lass ihm Wirte fehlen.


 - Thomas Ogno, 2007


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